Demonstration, Aktion und Protestfrühstück
Frühschoppen geben HLI! Frauenrechte ertanzen!
Treffpunkt: Schlossbergplatz (gegenüber Dreifaltigkeitskirche)
Samstag, 4. Juli 2009, 9:15 Uhr (pünktlich!)
Seit Monaten treiben die radikalen AbtreibungsgegnerInnen von "Human Life
International" (HLI) wieder ihr Unwesen: Sie belagern eine Grazer Frauenarztpraxis und belästigen fast täglich sämtliche Patientinnen.
Im Mai 2009 lehnte der Grazer Gemeinderat die Errichtung einer Schutzzone vor diesem Gebäude mit den Stimmen von ÖVP, BZÖ und FPÖ ab. Auch am Samstag, den 4. Juli, ruft HLI wieder mit einer sogenannten "Gebetsprozession" durch die Innenstadt, zu einem Marsch zur Arztpraxis auf.
Religiöse FanatikerInnen haben vor Arztpraxen und Einrichtungen, in denen sichere und hygienische Schwangerschaftsabbrüche möglich sind, nichts
verloren. Wir fordern daher die sofortige Errichtung einer Schutzzone!
Stoppt den Psychoterror von HLI!
Hinkommen, Transparente, FreundInnen und Lebenslust mitnehmen und weitersagen!
Es ruft auf:
ARGE für das Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Unterstützt von: Aktion kritischer SchülerInnen Stmk, Grünalternative Jugend Stmk, Grüne & Alternative StudentInnen, Mayday Graz, Sozialistische Jugend Graz, Sozialistische Jugend Steiermark/Frauen, Verband Sozialistischer StudentInnen, Unabhängige Frauenbeauftragte Graz
02.07.2009
Rechtshilfeworkshop
Nimm dir deine Rechte! / praxisnahe Edition
Wann? Freitag, 3. Juli 2009, 15:30 Uhr – open end
Wo? Spektral, Lendkai 45, 8010 Graz
Du bist im Park und die Polizei verlangt deinen Ausweis und will deine Sachen durchsuchen. Du bist auf einer Demo und plötzlich stehst du im Polizeikessel. Du machst bei einer Blockade mit und die Einsatzpolizei räumt. Du hast schon einmal gehört, welche Rechte du in solchen Situationen hast, aber wie setzt du das inmitten von Hektik, Stress und Panik am besten um? Wie sorgst du dafür, dass auch andere ihre Rechte wahrnehmen können? Was kannst du tun, wenn neben dir Leute aufgeschrieben oder gar festgenommen werden?
In diesem Workshop soll es nicht nur darum gehen, welche Rechte wir gegenüber der Polizei haben, sondern auch um Strategien, wie sich diese Rechte am besten umsetzen lassen, für uns selbst, aber auch für andere. Schwerpunktmäßig wird es um jene Situationen gehen, mit denen wir bei politischen Aktivitäten konfrontiert sind: Demonstrationen, Personalienkontrollen, Aktionen im öffentlichen Raum, Blockaden. Die Ereignisse der letzten Zeit haben gezeigt, dass Repression jede/n treffen kann.
Wir wollen in diesem Workshop diskutieren, wie selbst inmitten von Polizeieinsätzen widerständiges und aktives Handeln möglich ist. Dazu werden wir möglichst praxisnah typische Situationen durchspielen und Handlungsmöglichkeiten erarbeiten. Der Workshop richtet sich daher sowohl an politisch Interessierte, die sich über ihre Rechte informieren wollen, als auch an Leute, die bereits Erfahrungswissen wissen und Strategien austauschen möchten.
Themenvorschläge:
• Identitätsfeststellungen und Durchsuchungen
• Polizeieinsätze bei Demonstrationen
• Pfefferspray und Tränengas
• Spontandemos
• Blockaden und andere Aktionen im öffentlichen Raum
• passiver Widerstand
• erkennungsdienstliche Behandlung und Anzeigen
• Festnahmen
• Aussageverweigerung und Vernehmungen
Veranstaltet von COBRA - Koordination für
Antirepressionsarbeit Graz und Mayday 2000 mit Unterstützung der GAJ Graz
02.07.2009
Bericht
Strache-Auftritt in Graz mit Neonazi-Kundgebung
[..] Am Ende von Straches Auftritt formierten sich RFJ-Mitglieder und Neonazis gemeinsam zum Sprechchor „Hasta la vista, antifacista!“, mehrere von ihnen hatten dabei die Hand zum Hitlergruß erhoben.
mehr...
26.05.2009
Offener Brief
Unterschriftenaktion
"Wegschauen heißt zusehen! Eine Antwort auf die Untersagung der Mölzer-Veranstaltung durch das Rektorat: Ein richtiges Verbot aus den falschen Gründen!"
Mayday 2000 hat ein Protestschreiben als Offenen Brief an das Rektorat der K-F-Universität Graz geschickt. Wer dieses Schreiben unterstützen möchte, den/die bitten wir, den Offenen Brief mit einer Unterstützungserklärung an das Rektorat der Uni Graz zu mailen: rektor@uni-graz.at
Protestbrief...
02.07.2009
Achtung! Rektor der KF-Uni untersagt die Veranstaltung des RFS mit Andreas Mölzer! Die Antifa-Demo findet nicht statt.
Demo Aufruf
Antifa-Demo gegen FPÖ und Mölzer-Auftritt
Am Freitag, den 22. Mai, findet an der Universität Graz um 19 Uhr im sog. "Heizhaus" eine FPÖ-Veranstaltung mit Andreas Mölzer statt.
Mölzer, freiheitlicher EU-Abgeordneter, ist einer der aktivsten RechtsextremistInnen im deutschsprachigen Raum: Seit Jahren betreibt er rassistische Propaganda, beklagt z. B. die "Landnahme fremder Völker", den Rückzug der "weißen Rasse aus der Weltgeschichte", die "Zerstörung des eigenen Volkscharakters" und die "Umvolkung" (ein Begriff aus der NS-Sprache). Auf europäischer Ebene arbeitet er an einer Vernetzung der rechtsextremen Szene und setzt sich vor allem dafür ein, in diese gemeinsame Fraktion auch Neonazis wie die deutsche NPD einzubinden.
Mölzer ist Herausgeber von "Zur Zeit", einer wüst antisemitischen und rassistischen Zeitung. Ganz offen wird darin gegen "Heroinafrikaner", "Asylkriminelle", "Heerscharen fremdländischer Schmarotzer", und die "Judaisierung der Welt" gehetzt. Beispiel: "Dieses Volk kontrolliert die Welt! Globalisierung, UNO, Nato, EU…dienen heute der Judaisierung der Einen Welt des Antichrist." (ZZ 20/2008)
Rechtsextreme BrandstifterInnen wie Mölzer und die FPÖ haben an der Uni nichts verloren!
Neonazismus, Antisemitismus und Rassismus darf kein öffentliches Forum mehr geboten werden!
Gemeinsam Widerstand leisten!
Beginn: 17.30 Uhr beim "Heizhaus" (Campus der K-F-Uni Graz, Heinrichstraße 36)
Es laden ein: AKS STEIERMARK, GAJ GRAZ, GRAS GRAZ, MAYDAY 2000, SJ GRAZ, VSSTÖ GRAZ.
20.05.2009
Aussendung
Massiver Polizeiangriff auf die 1. Mai-Demonstration in Linz!
Zu einem massiven Polizeiangriff auf die von einem breiten Bündnis organisierte 1. Mai-Kundgebung kam es in Linz: Als der antifaschistische Block sich an der Demonstration beteiligen wollte, wurde er von der Polizei am Weggehen gehindert und eingekesselt. Bei den brutalen Prügelorgien - die sich auch gegen jene richteten, die den Eingekesselten zu Hilfe kommen wollten oder gegen Übergriffe protestierten - wurden zahlreiche DemonstrantInnen verletzt, acht Menschen, darunter der Vizerektor der Kunstuni Linz, wurden verhaftet. Einen solch unbegründeten und massiven Angriff auf eine 1. Mai-Demo hat es in Österreich in den letzten Jahrzehnten nicht gegeben. Wir dokumentieren daher einige Berichte und Videos zu den Vorfällen...
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04.05.2009
Bericht
Eine Nachbesprechung der eigenen Art fand nach der antifaschistischen Demonstration am 18.4. in
Braunau/Inn statt...
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27.04.2008
enterhaken #15 ist da!
Aus dem Inhalt:
Ja zu Ahmadinedschad, Nein zum Islam? Die Rechtsextremen und ihr
Verhältnis zu Islam und Islamismus / Die NVP: Reale Gefahr oder schon
vorbei? / Revolte in den Flüchtlingslagern / „Es ist die Fekter und die
spinnt!“ / Zu Gast bei Nagl: Von rechtskonservativ bis homophob und
weiter / Neonazis über Schändung / Wehrsportler Strache / Kunde sein
beim neonazistischen „Aufruhr“ Versand. Oder: Wo FPÖ-PolitikerInnen
shoppen / Rechtgläubige Rechte: Eine Analyse über die erzkonservative
Bruderschaft Pius X und ihren Dunstkreis / Die „Kleine Zeitung“ und der
Antisemitismus – eine Kontroverse geht weiter / völlig vernaglt /
Linksblicke: Perspektiven für das Projekt A-Z / Solispenden-Aufruf
download als PDF-File (1,9 MB) gibts hier...
21.04.2009
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